Vernehmlassung Vorprojekt

Die Vernehmlassungsfrist zum überarbeiteten Projekt «Spange Nord und Massnahmen für den öffentlichen Verkehr» ist am 20. Januar abgelaufen. Der Kanton Luzern wird die eingegangenen Stellungnahmen im Laufe der nächsten Wochen auswerten und danach – gestützt auf das Gesamtergebnis – das weitere Vorgehen festlegen und kommunizieren. Zu einzelnen Forderungen kann sich der Kanton noch nicht äussern.

In ihrer Vernehmlassungsantwort äussert sich die Stadt Luzern kritisch zum überarbeiteten Vorprojekt. Bereits im Rahmen der ersten Vernehmlassung (2014) hatte die Stadt gegenüber der Spange Nord Vorbehalte angebracht. Die erneut kritische Haltung der Stadt Luzern stellt den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess des Projekts vor Herausforderungen. Der Kanton wird deshalb im direkten Austausch mit der Stadt Lösungen für eine weitere Verbesserung des Projekts suchen.

Angesichts des künftigen Mobilitätswachstums im Raum Luzern (MIV: +20%) ist es zentral, die Spange Nord bis 2030/35 zu realisieren. Zusammen mit dem Bypass Luzern verbessert die Spange Nord die Erreichbarkeit der Agglomeration Luzern. Sie entlastet zudem das Stadtzentrum und schafft Platz für den öffentlichen Zentrumsverkehr. Und: Ihren vollen Nutzen entfalten Spange Nord und Bypass nur gemeinsam. Erst mit dem Bypass kann die heutige A2 zur Stadtautobahn umfunktioniert werden, und erst die Spange Nord verlagert den Agglomerationsverkehr auf die Stadtautobahn.